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Staatsbibliothek Berlin erwirbt den Nachlass von Nicolaus Sombart

Die Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin erwarb den Nachlass des Berliner Autors Nicolaus Sombart. Die umfangreichen Materialien zu seinen Veröffentlichungen, seine Manuskripte, Vorträge, Tagebuchaufzeichnungen und Fotografien, seine Korrespondenzen mit vielen bedeutenden Persönlichkeiten und Dokumente zur Gruppe 47 sollen für die Forschung erschlossen werden.
Nicolaus Sombart, der vor wenigen Tagen seinen 80.Geburtstag feierte, wurde als Sohn des Nationalökonomen Werner Sombart in Berlin geboren. Nach dem Krieg studierte er Philosophie, Kultursoziologie und Staatswissenschaften in Heidelberg, Neapel und Paris.
Sombart war Gründungsmitglied der Gruppe 47 und arbeitete 30 Jahre lang beim Europa-Rat in Straßburg, zuletzt als Leiter der Kulturabteilung; 1982 wurde Sombart zum Fellow des Wissenschaftskollegs Berlin berufen.
Im Mai erschienen von Nicolaus Sombart „Die Frau ist die Zukunft des Mannes“ im Axel Dielmann Verlag und „Journal Intime 1982/1983. Rückkehr nach Berlin“ im Elfenbein-Verlag.

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