Der von den Sozialpartnern SBVV und comedia in Auftrag gegebene Lohnvergleich 2003 setzt die Befragung der Angestellten in der Deutschschweizer Buchbranche fort. Es wurden nur ein leichter Lohnanstieg verzeichnet, dafür keine signifikanten Unterschiede zwischen den Löhnen von Frauen und Männern festgestellt. Die vom Institut für gewerbliche Wirtschaft IGW an der Universität St. Gallen durchgeführte Erhebung stiess auf grosses Interesse. Der Rücklauf betrug 17.8%.
Über alle Hierarchiestufen – von der Angestellten bis zur Geschäftsleiterin – sind die Löhne in den letzten drei Jahren um 2.3 % angestiegen. Der Durchschnittslohn der Angestellten ist von CHF 4’415.- auf CHF 4’473.- angewachsen. Die Studie weist keine signifikanten Unterschiede zwischen den Löhnen von Frauen und Männern aus (Frauenanteil 85 %). Die durchschnittlichen Arbeitszeiten sind nur leicht höher, während die Überstunden durchschnittlich um 6.68 % gestiegen sind. Bei den Angestellten nahmen die Überstunden von 4.5 auf 5.7 Stunden pro Monat zu.
Neben den rein quantitativen Lohndaten wurden aber auch qualitative Daten zur Arbeitszufriedenheit erhoben. Über die gesamte Stichprobe wurde das Betriebsklima in den letzten Jahren als praktisch unverändert angesehen, wobei die Einschätzung mit steigender Hierarchiestufe positiver wurde. Dasselbe Resultat zeigt sich auch bezüglich der Arbeitszufriedenheit: 71,4 % aller Befragten bezeichnen sich als zufrieden oder gar sehr zufrieden. Je höher auf der Hierarchiestufe desto grösser die Arbeitszufriedenheit.
Das Management-Summary der Lohnumfrage findet sich auf www.swissbooks.ch. Die gesamte Studie kann gegen eine Gebühr auf der Geschäftsstelle SBVV schriftlich bestellt werden: SBVV, Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich, Tel. 01 421 28 02 oder sbvv@swissbooks.ch.







