Home > Archiv > Random House mit „Friedensangebot“ an Kartellamt?

Random House mit „Friedensangebot“ an Kartellamt?

Wie BuchMarkt soeben exklusiv erfahren hat, kommt Random House dem Kartellamt beim Streit um die Übernahme der UHL-Gruppe jetzt entgegen und bietet an, folgende Verlage nicht zu übernehmen: Econ, Ullstein, List, Claassen, Propyläen. Verkauft werden soll dafür Sierra, und verzichtet werden soll auf die Verlagsrechte von Danielle Steel. Übernommen werden soll jedoch Heyne ohne MVS und die esoterischen Reihen.
Damit könnte sich bestätigen, was die Branche schon länger vermutet: Bei dem ganzen UHL-Deal ist es von Anfang an nur um Heyne gegangen: Nachzulesen im heute erschienen BuchMarkt „Ein Konflikt, bei dem es um viel geht“ von unserem Chefkorrespondenten Gerhard Beckmann.
Wie unser Informant weiter erfahren hat, prüft das Kartellamt gegenwärtig, ob die ausgegliederten Verlage allein überhaupt überlebensfähig sind und ob mit dem Angebot der Forderung, Random House dürfe nicht über 30% Prozent Marktanteil kommen, entsprochen werde.

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige

TikTok meldet: BookTok Community treibt weiter Buchverkäufe

Mehr als 50 Millionen von der #BookTok Community auf TikTok empfohlene Bücher wurden 2025 in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Spanien, Italien, Österreich und der Schweiz verkauft und erzielten damit über 800 Millionen Euro Umsatz, wie eine neue Analyse von NielsenIQ BookData und Media Control zeigt.

weiterlesen