Wie BuchMarkt soeben exklusiv erfahren hat, kommt Random House dem Kartellamt beim Streit um die Übernahme der UHL-Gruppe jetzt entgegen und bietet an, folgende Verlage nicht zu übernehmen: Econ, Ullstein, List, Claassen, Propyläen. Verkauft werden soll dafür Sierra, und verzichtet werden soll auf die Verlagsrechte von Danielle Steel. Übernommen werden soll jedoch Heyne ohne MVS und die esoterischen Reihen.
Damit könnte sich bestätigen, was die Branche schon länger vermutet: Bei dem ganzen UHL-Deal ist es von Anfang an nur um Heyne gegangen: Nachzulesen im heute erschienen BuchMarkt „Ein Konflikt, bei dem es um viel geht“ von unserem Chefkorrespondenten Gerhard Beckmann.
Wie unser Informant weiter erfahren hat, prüft das Kartellamt gegenwärtig, ob die ausgegliederten Verlage allein überhaupt überlebensfähig sind und ob mit dem Angebot der Forderung, Random House dürfe nicht über 30% Prozent Marktanteil kommen, entsprochen werde.
Walter Unterweger: „Außergewöhnliche Inhalte mit hochwertiger Ausstattung so deutlich wie möglich von lieblosen KI-Publikationen unterscheidbar halten“
Im Ranking Die 100 größten Verlage des Börsenblatts zeigt sich, dass der zu Bonnier gehörende Verlag Adrian & Wimmelbuch die vergangenen Jahre stark aufgeholt hat und heute bei einem Umsatz von 12 Mio Euro liegt. Woran liegt das?, haben wir Verleger und Gesellschafter Dr. Walter Unterweger gefragt.