Der Verlag Wunderhorn wurde von Angelika Andruchowicz, Manfred Metzner und Hans Thill 1978 in Heidelberg gegründet. Französische und francophone Literatur; Neue deutsche Literatur; Lyrik; Judaica; Heidelbergensia; Kunst-Kataloge zu zeitgenössischer Kunst; Fotografie; Frauenforschung; Sinti und Roma bilden die Programmschwerpunkte.
Der „Tages-Anzeiger“ in Zürich schrieb 1982 über Wunderhorn: »Es gibt Verleger, die betreiben ihr Geschäft als eine Art Schatzgräberei: Nicht das Neue suchen sie in erster Linie, sondern das Aparte, vielleicht Vergessene und Verschüttete, vielleicht Verquere oder Vorausweisende, jedenfalls aber Preziöse. So scheint Das Wunderhorn in Heidelberg zu arbeiten.«
Josia Jourdan: Feministische Bücher oder für wen werden diese Bücher eigentlich produziert?
Immer wenn ich in der Buchhandlung stehe, bei den Sachbüchern und politischen Schriften, stechen mir Titel und Cover ins Auge, die klar signalisieren: „Hier geht es um weibliche Themen, um