„Den gegenwärtigen Strukturwandel der Öffentlichkeit, ablesbar an den quantitativen und qualitativen Veränderungen des deutschen Feuilletons“, macht eine Konferenz in Halle an der Saale zum Thema. Sie wird veranstaltet von der Kulturstiftung des Bundes, konzipiert und geleitet von Heinrich Detering, Georg Klein und Thomas Steinfeld:
Was vom Tage bleibt
Das Feuilleton und die Zukunft der kritischen Öffentlichkeit in Deutschland
Donnerstag, 18. September 2003, 19.00, bis Samstag, 20. September 2003, 19.00 Uhr
Ort: Franckesche Stiftungen, Franckeplatz 1, 06110 Halle an der Saale
Die Veranstaltung ist öffentlich.
Zum Inhalt: „Wenn die Zeitungen nach Jahren der Expansion Anzeigeneinbrüche verzeichnen und Mitarbeiter entlassen, dann wirkt sich das auch auf Umfang und Struktur der Feuilletonbeilagen aus. Gleichzeitig greift eine große Unsicherheit um sich, was Zweck und Ziel dieser Feuilletons sein soll. Angesichts der Tatsache, dass der öffentliche Diskurs, den andere Medien in dieser Form nicht leisten können, in Deutschland hauptsächlich über die Feuilletons der überregionalen Tageszeitungen verhandelt wird, stellt sich die titelgebende Frage, was vom Tage bleibt.
Zum Programm: Kulturstaatsministerin Dr. Christina Weiss wird an der Konferenz teilnehmen und am Freitag Morgen ein Grußwort sprechen. Am Donnerstag Abend stellen die Autoren Sybille Lewitscharoff und Martin Mosebach zusammen mit Stephan Speicher (Berliner Zeitung) das Thema vor. Unter den rund vierzig Referenten und Debattanden sind Jens Jessen (Die Zeit), Ina Hartwig (Frankfurter Rundschau), Patrick Bahners (Frankfurter Allgemeine Zeitung), die Autoren Georg Klein und Burkhard Spinnen, Anja Seeliger (Perlentaucher), freie Journalisten wie Ursula März oder Gustav Seibt. Für die Verleger spricht Michael Krüger (Hanser Verlag). Geladene Studenten reden über Zukunft und Nachwuchs des Feuilletons. Perlentaucher.de stellt ein Thesenpapier sowie ein Diskussionsforum online.
Organisation und Anmeldung: Margarete Schwind, SCHWINDKOMMUNIKATION, Schadowstraße 4, 60596 Frankfurt, Tel.: 069/ 60 62 86 61, Fax: 069/ 62 97 70, ms@schwindkommunikation.de, http://www.schwindkommunikation.de