Wie BuchMarkt vom Messestand aus via buchmarkt.de publizierte, hat die Buchhandlung Gerald Unger, Frankenthal, am 7.10.03 beim Landgericht Stuttgart Klage gegen die Ernst Klett Vertriebsgesellschaft mbH wegen Verletzung des Buchpreisbindungsgesetzes eingereicht. Page(9871)
Wie wir soeben erfahren, hat nun die Buchhandelsgenossenschaft eBuch beschlossen, Unger 500 Euro zu überweisen als einmalige, freiwillige Unterstützung dieser, so der eBuch-Generalbevollmächtigte Lorenz Borsche, „für unsere Genossen wichtigen Angelegenheit“. Die von Unger vorgetragenen Argumente entsprächen im Kern den Vorstellungen von eBuch.
Brigitta Lange, eBuch-V Vorstand gemeinsam mit Sara Willwerth: „Wenn sich jemand für uns aus dem Fenster lehnt und einen Musterprozess führt, der uns hoffentlich allen dient, dann sollten wir ihn unterstützen.“
Hintergrund der eBuch-Aktion: Das Landgericht Stuttgart habe verlangt, den Streitwert (200 Euro) auf 10.000 Euro zu erhöhen, um dem Fall eine grundsätzliche Bedeutung zu geben, andernfalls werde es ihn (verm. wg. Geringfügigkeit) abweisen. Unger müsse dazu Gerichtskosten nachschießen und habe um Hilfe angefragt, nicht nur bei eBuch, sondern auch in seiner ERFA-Gruppe (Vors. Klaus Deichmann, BuchMarkt-Kolumnist „Zwischenruf“).







