«Essen ist das Fundamentalste und trotzdem gibt es bisher auf der ganzen Welt keine Hochschule, die sich mit der Kultur unserer Ernährung befasst» erklärt Carlo Petrini, Gründer der globalen Bewegung Slow Food, die heute gegen 100’000 aktive Mitglieder zählt.
Als neueste Errungenschaft von Slow Food gilt die Hochschule der gastronomischen Wissenschaften in Pollenzo (Piemont) und Colorno (Emilia-Romagna), die im Herbst nächsten Jahres ihren Lehrbetrieb aufnimmt. Die jüngste Hochschule Italiens steht 60 Studentinnen und Studenten aus aller Welt offen. Auf dem Lehrplan stehen u.a. Geschichte der Ernährung, Önologie, Ökonomie, Ökologie, Soziologie, Anthropologie, Marketing, Geschichte, Geographie, Kommunikation, Recht und Degustationstechniken. Der Studiengang besteht aus:
– einer dreijährigen spezifischen Ausbildung für künftige Gastronomen.
– einer zweijährigen Spezialisierung in den Fachrichtungen Gastronomische Kommunikation (Journalismus, Verlagswesen, Didaktik) und Unternehmensführung (Lebensmittelmarketing, Restaurantwesen, Tourismus).
– dem Masterabschluss post-lauream.
Für ihre «Uni des guten Geschmacks» auf höchstem Niveau, die internationales Forschungsniveau garantiert, haben die UNISG-Initianten passende Orte gefunden: einen neogotischen Gebäudekomplex in Pollenzo, 50 Kilometer südlich von Turin, wo einst die savoyischen Könige ihre Landgüter zentral verwalten liessen und den Palazzo Ducale von Colorno aus dem XIII. Jahrhundert in der Nähe von Parma.
Weitere Informationen unter www.unisg.it