Der englische Hitler-Biograph Alan Bullock ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Der Historiker verstarb am Montag in einem Pflegeheim in der Grafschaft Oxfordshire nördlich von London. Bullock hatte 1952 die erste große Hitler-Biografie veröffentlicht. Sie blieb 20 Jahre lang das Standardwerk zum Leben des Nazi-Diktators. Ein großes internationales Publikum erfuhr dadurch unter anderem erstmals, unter welchen Umständen Hitler 1933 an die Macht gelangt war. Außerdem räumte Bullock mit damals noch weit verbreiteten Gerüchten auf, Hitler sei entkommen und untergetaucht. 1991 folgte die vergleichende Studie „Hitler und Stalin, Parallele Leben“, die ebenfalls internationale Anerkennung fand. Bullocks vorurteilsfreie Herangehensweise stieß weithin auf Bewunderung. Bullock wurde 1976 auf Grund seiner Verdienste als Lord auf Lebenszeit ins Oberhaus berufen.
Kritik an Aus für „Lesestart 1–2–3“ wächst
Die Entscheidung des Bundesministeriums für Bildung und Familie, die finanzielle Förderung des Programms „Lesestart 1–2–3“ zum Jahresende auslaufen zu lassen, stößt in der Buch- und Bildungsbranche auf breite Kritik. Sowohl