Die Fachverlagsgruppe Springer Science & Business führt offenbar Verkaufsgespräche für die Drucktochter Stürtz AG in Würzburg. Das berichtete das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Unternehmenskreise. Durch den Verkauf wollten die beiden Eigner der im Oktober umbenannten BertelsmannSpringer, die Investmentfonds Cinven und Candover, Teile des Kaufpreises für die Gruppe wieder hereinholen, hieß es. Die Fonds hatten im April 2003 gut eine Milliarde Euro an der früheren Besitzer, die Gütersloher Bertelsmann AG, gezahlt. Die beiden Fonds erhoffen sich demnach Einnahmen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Zugleich bereiteten die Investmentgesellschaften durch den Schritt eine tief greifende Umstrukturierung des Unternehmens vor, um es im Laufe des Frühjahrs mit dem niederländischen Wissenschaftsverlag Kluwer Academic Publishers (KAP) zu fusionieren, hieß es weiter. Stürtz erwirtschaftete dem Bericht zufolge mit dem Schwerpunkt Offsetdruck im Jahr 2002 mit gut 530 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 73 Millionen Euro.
Richter soll Interesse haben
Eine Sprecherin des Verlages bestätigte dem Handelsblatt laufende Verkaufsverhandlungen allerdings nicht.
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Der Hessische Verlagspreis 2026 ist ausgeschrieben. Mit der Auszeichnung rückt das Bundesland einen wichtigen Zweig der Literaturförderung in den Fokus. Verliehen werden ein Hauptpreis mit einem Preisgeld von 20.000 Euro







