Am 28. Februar 1984 begann eine neue Ära des Münchner Tukan Kreises: C.H. Beck Verleger Dr. Hans Dieter Beck übernahm die Leitung des Kreises und startete mit einer Lesung von Peter Härtling. Es folgten weitere Abende mit Friedrich Dürrenmatt und Michael Ende. Mittlerweile ist die Zahl der von Dr. Beck geleiteten Veranstaltungen auf weit über 200 gewachsen.
Aber nicht nur bekannten Autoren bietet der Kreis ein Forum, auch weniger bekannte und noch zu entdeckende werden eingeladen, ihr Werk einem interessierten Publikum vorzustellen. Dies war das Anliegen des Tukan-Kreises seit seiner Gründung 1930 durch den damals 27jährigen Rudolf Schmitt aus Sulzthal. Nach dem Verbot der Tukan-Leseabende 1937 wurden diese 1950 wieder aufgenommen. 1971 verstarb der Gründer, und seine Frau Erica Schmitt-Sulzthal führte den Kreis weiter, bevor sie im Dezember 1983 die Leitung an Dr. Beck übergab, der bei der Programmgestaltung von einem fachkundigen Beratergremium unterstützt wird.
Die nächste Veranstaltung des Tukan-Kreises findet am 1. März 2004, um 20:00 Uhr in der Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b statt. Anatol und Carola Regnier lesen aus dem zum Teil unveröffentlichten Briefwechsel ihrer Großeltern Frank und Tilly Wedekind.