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Kritik an der „Reform“ wird immer lauter

Die Kultusministerkonferenz hat ihre Entscheidung über die „Verbindlichkeit“ der neuen Rechtschreibung an den Schulen in aller Stille überraschend auf Juni vertagt [mehr…]; bis dahin soll es zu einer erneuten Überarbeitung der neuen Regeln kommen, zu der die Zwischenstaatliche Kommission in Mannheim nun die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt hinzuziehen soll. Währenddessen wird die Kritik immer lauter. Über die Umsetzung der Regeln an den Schulen sprach Dankwart Guratzsch auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft für die Zeitung DIE WELT mit den Leitern der Arbeitsgruppe „Orthographietheorie und Rechtschreibunterricht“, Ursula Bredel und Hartmut Günther. „Wir waren strikt gegen die Reform. Man kann nicht etwas reformieren, was man selbst nicht versteht“, heißt es darin.

Zum Interview: http://www.welt.de/data/2004/03/09/248504.html

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