In einem Interview in der heutigen Ausgabe des Tagesspiegel äußert sich der „Chronist und Träumer“ Christoph Hein zu seinem neuen Roman „Landnahme“, zu seinem Leben in der DDR und zur Wiedervereinigung. 1979 sei er zum besten Verlag der DDR gegangen, dem Aufbau Verlag. „Der Verlag stand auf der Seite der Autoren, ganz besonders Elmar Faber, der den Verlag führte. Er hat ‚Horns Ende’ 1985 ohne Druckgenehmigung veröffentlicht und dabei Kopf und Kragen riskiert. Es war das erste und letzte Buch in der DDR, das ohne Druckgenehmigung erschienen ist.“
Heute ist Welttag der Poesie
Der Welttag der Poesie wurde 1999 von der UNESCO ausgerufen, „um die sprachliche Vielfalt durch poetische Ausdrucksformen zu fördern und gefährdeten Sprachen mehr Gehör zu verschaffen“ und wird seitdem jährlich am 21. März begangen. Höchste Zeit für einen aktuellen Blick auf ein oft verkanntes Genre.