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Rechte aus österreichischen Buchverlagen in Datenbank

Zur Buchmesse in Bologna erscheint bereits der dritte Lizenzfolder im Rahmen des Projektes www.foreign-rights.at. Dieser begleitet die Internet-Plattform, die mittlerweile von über 50 österreichischen Verlagen genutzt wird und rund 1.000 Titel umfasst.

Die aktuelle Ausgabe des Folders ist dem Thema „Lesen und Lernen“ gewidmet. Er enthält Grundinformationen über österreichische Verlage in deutscher und englischer Sprache, mit relevanten Informationen für das Lizenzgeschäft und einem Auswahltitel aus dem Verlagsprogramm. Für die weiteren Titel wird auf die Internet-Plattform verwiesen.

Die Lizenzplattform www.foreign-rights.at wurde im Jahr 2001 in einer Partnerschaft zwischen der Firma Buchmarketing und dem Fachverband der Buch- und Medienwirtschaft gegründet. Als digitale Lizenzbörse unterstützt sie den Verkauf von Nebenrechten aus österreichischen Buchverlagen. Grundlage dafür ist eine Internet-Datenbank, in die Verlage ihre lizenzfähigen Titel gratis eintragen können. Laufend aktualisiert und redaktionell betreut richtet sich www.foreign-rights.at an internationale Rechteeinkäufer und -vermittler.

Seit kurzem sind zu diesem Projekt internationale Netzwerke angelaufen, die mit Unterstützung der Wirtschaftskammer und des Außenministeriums aufgebaut wurden. Damit hat die Bekanntheit dieser österreichischen Internet-Plattform in den letzten Monaten deutlich zugenommen. Zwischen April 2002 und Oktober 2003 ist die Zahl der monatlichen Seitenimpressionen von 10.717 auf 19.900 gestiegen.

In einer Umfrage unter den Teilnehmern im Dezember 2003 konnten erstmals Informationen über Zielsetzungen österreichischer Verlage im Lizenzgeschäft ermittelt werden:
So wird etwa der Verkauf von Lizenzen in folgenden Märkten angestrebt: Übersetzungsrechte stehen an oberster Stelle (von 81% der Verlage angegeben), gefolgt von Taschenbuchrechten (44 %) und Rechten für Buchklub-Ausgaben (41%). Der Rechteverkauf für Hörbuch ist für 11% relevant, Lizenzen für CD-ROMs wurden kaum genannt.

Bei den Übersetzungsrechten liegt der geographische Schwerpunkt der Geschäftsbeziehungen deutlich in Europa (von 70% der Verlage genannt), gefolgt von Asien (41%) und USA (33%). Regionen, die weiters genannt wurden, sind Skandinavien, Osteuropa und Ungarn.

Weitere Informationen:
Buchmarketing, Christina Misar-Dietz, E-Mail: foreign-rights@buchmarketing.at

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