An guten Ideen scheint es im Bastei Lübbe Verlag http://www.luebbe.de nicht zu mangeln – ganz im Gegenteil. Nun lädt die Ursula Lübbe Stiftung http://www.ursula-luebbe-stiftung.de zu dem Symposium „Die schwere Kunst der leichten Unterhaltung“ am 28. April 2004 in Bonn ein. Dabei geht es um den zwar viel gekauften und gern gelesenen „Groschenroman“, oft auch als „Schundroman“ abgetan, der jedoch in der Öffentlichkeit, um es mal vorsichtig zu formulieren, ein gewisses „Imageproblem“ hat. Trotzdem sind die „Schundheftchen“, die das klassische Feuilleton noch nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde, natürlich ein essenzieller Bestandteil der populären Kultur, ob sie nun „Jerry Cotton“, „John Sinclair“ oder „Perry Rohdan“ heissen.
Am 28. April widmen sich, in drei Podiumsrunden, so nterschiedliche Menschen wie u.a. Helmut Rellergeld („John Sinclair“-Autor und Auflagenmillionär), Bodo Kirchhoff (Schriftsteller), Kaspar König (Direktor des Museum Ludwig in Köln), Johannes Willms (Kulturjournalist Süddeutsche Zeitung), Marlene Streeruwitz (Autorin des S. Fischer Verlages), Thomas Böhm (Literaturhaus Köln) und Karl-Otto Saur (Medenjournalist) dem Heftroman-Genre. Das Ziel: „Impulse zu einem Diskurs über Aspekte der Populärkultur liefern“. Mit anderen Worten: Mit Sinn, Verstand und gutem Stil ein ungeliebtes Thema unvoreingenommen betrachten und in die Öffentlichkeit heben. Sehr schön, sehr rund, ganz im Sinn des Buches gedacht und dann noch flankiert von der Ausstellung zum Romanheft „Mythen für Millionen“ im Haus der Geschichte
http://www.hdg.de in Bonn vom 20.4. – 2.5.2004. Mehr Informationen gibt es auf der Website der Ursula Lübbe Stiftung oder unter Telefon: 02202-121313.
STEFAN BECHT stefan@stefanbecht.de
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Der Deutsche Preis für Nature Writing geht 2026 in seine neunte Ausschreibungsrunde. Vergeben wird der Preis vom Verlag Matthes & Seitz Berlin in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und der Stiftung