Kann man schreiben lernen? Und lehren? Die Berliner Schriftstellerin Katja Lange-Müller schreibt in der heutigen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung über ihre Erfahrungen, die sie als Studentin wie auch als Dozentin am Leipziger Literaturinstitut gemacht hat. Ihr Fazit: „Doch, Schreiben kann man lernen – in dem vom angeborenen (?) Talent begrenzten Maße; und nicht gefordertes, sondern lediglich gefördertes Talent begnügt sich vielleicht mit dem Gefälligen. Nur wenn Lehrer sich bedroht fühlen sollten von der Konkurrenz, die sie – gegen Gehalt und die eigene begrenzte Lebens-, also Schreibzeit – «an ihrem Busen nähren» wie die sagenhafte «Schlange», werden sie ihre ach so geringe und flüchtige Macht daransetzen, Sätze glätten, Eigenheiten abschleifen zu wollen, auf dass bloß noch Texte entstehen mögen, die technisch nicht zu beanstanden sind, Leser und erst recht schreibende Leser aber völlig kalt lassen.“ Zuletzt erschien von Katja Lange-Müller der Erzählband «Die Enten, die Frauen und die Wahrheit» im Verlag Kiepenheuer & Witsch.
Der Link zum Artikel : http://www.nzz.ch/2004/04/23/fe/page-article9JEHE.html
Bücher und Autor:innen in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“
Um diese Buchgeschichten geht es im Feuilleton der kommenden „FAS“: Balladen von Außenseitern und Sonderlingen Künstler, Fotograf, Autor, Aids-Aktivist: Jetzt erscheinen die legendären „Waterfront Journals“ von David Wojnarowicz auf Deutsch,







