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Axel Springer plant neue Objekte im In- und Ausland /Quartalsüberschuss auf EUR 25 Mio. gesteigert

Die Axel Springer AG startete trotz des anhaltend schwachen Wirtschafts- und Marktumfelds positiv in das neue Geschäftsjahr und verbesserte den Ertrag im operativen Geschäft. Der Konzern steigerte das EBITA um 13,9 Prozent von EUR 58,4 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf EUR 66,5 Mio. Der Konzernumsatz lag mit EUR 610,2 Mio. um 4 Prozent höher als im ersten Quartal 2003 (EUR 586,9 Mio.). Damit erreichte Axel Springer im Berichtszeitraum eine EBITA-Rendite von 10,9 Prozent (Vj.: 9,9 Prozent). Die erfreuliche Ergebnisentwicklung resultierte maßgeblich aus dem Umsatzzuwachs, wurde jedoch auch durch die nach wie vor konsequente Kostendisziplin im Gesamtkonzern ermöglicht.

Der Periodenüberschuss legte in der Berichtsperiode um 30,9 Prozent von EUR 19,1 Mio. auf EUR 25,0 Mio. zu. Das Ergebnis nach DVFA/SG stieg auf EUR 29,2 Mio. (Vj.: 21,7 Mio.). Im ersten Quartal 2004 belief sich das Ergebnis je Aktie nach DVFA/SG somit auf EUR 0,95 auf der Basis von 30,6 Mio. Aktien, d. h. ohne Aktien im Eigenbestand (Vj.: EUR 0,64 auf der Basis von 34,0 Mio. Aktien). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war mit EUR 44,8 Mio. in den ersten drei Monaten 2004 weiterhin deutlich positiv. Zum 31. März 2004 verfügte Axel Springer über liquide Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von EUR 311,4 Mio. (31. Dezember 2003: EUR 299,3 Mio.). Bei Kreditverbindlich-keiten in Höhe von EUR 196,4 Mio. belief sich demnach die Nettoliquidität des Konzerns auf EUR 115,0 Mio. (31. Dezember 2003: EUR 99,4 Mio.).

„Axel Springer setzt den Kurs des profitablen Wachstums fort. In einem schwierigen Marktumfeld haben wir im ersten Quartal unsere in 2003 begonnene Gründungsoffensive im In- und Ausland verstärkt. Es ist uns dennoch gelungen, trotz Aufwendungen für neue Objekte das operative Ergebnis zu verbessern“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Döpfner. Döpfner hob hervor, dass der Konzern im Jahresverlauf weiterhin substanziell investieren werde und bekräftigte, dass der Vorstand aufgrund der Einführung neuer Zeitungen und Zeitschriften für das Gesamtjahr auch ein geringeres EBITA als im Vorjahr in Kauf nehmen würde.

Bei den Vertriebserlösen erzielte Axel Springer im ersten Quartal einen Zuwachs von EUR 14,4 Mio. (5,2 Prozent) auf EUR 293,0 Mio. Die Anzeigenumsätze des Konzerns stiegen im ersten Quartal leicht um EUR 4,4 Mio. (1,9 Prozent) und beliefen sich auf EUR 236,8 Mio. Die Übrigen Erlöse legten um EUR 4,5 Mio. (5,8 Prozent) auf EUR 80,4 Mio. zu.

Der Auslandsumsatz erhöhte sich um EUR 7,6 Mio. (10,1 Prozent) auf EUR 83,6 Mio. Damit erwirtschaftete Axel Springer im ersten Quartal 2004 13,7 Prozent der Umsätze im Ausland (Vj.: 12,9 Prozent).

Die Kosten wurden im Gesamtkonzern weiterhin konsequent unter Kontrolle gehalten. Dementsprechend stiegen die Gesamtaufwendungen (vor Steuern und Firmenwertabschreibungen) unterproportional zum Umsatzwachstum.

Mit neuen Titeln im In- und Ausland setzte Axel Springer die Gründungsoffensive im ersten Quartal fort. Im Inland gelang mit dem Start von TV DIGITAL der Einstieg in den Markt der 14-täglichen Programmzeitschriften. Mit den Lizenzausgaben von AUTO BILD in Estland und Finnland setzte Axel Springer den strategischen Ausbau dieser Marke im Ausland fort. Mit einer Ausgabe in Lettland (Start 5. Mai 2004) ist AUTO BILD jetzt mit 20 Landesausgaben die international am weitesten verbreitete Autozeitschrift. Außerdem bereitete Axel Springer Russia im ersten Quartal den Marktantritt von zwei Zeitschriften vor. Die russische Ausgabe des amerikanischen Wirtschaftsmagazins „Forbes“ startete am 15. April, das Nachrichtenmagazin „Newsweek“ wird am 7. Juni 2004 eingeführt.

Neugründungen der vorangegangenen Monate wie die polnische Tageszeitung FAKT und der Titel AUDIO VIDEO FOTO BILD entwickelten sich weiterhin erfreulich. FAKT steigerte die Auflage im ersten Quartal auf über 500000 verkaufte Exemplare und festigte damit die Position als größte polnische Tageszeitung. AUDIO VIDEO FOTO BILD wurde mit rund 660000 verkauften Exemplaren mit der ersten IVW-Auflagenmeldung europäischer Marktführer.

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