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Stiftung Lesen: „Publizistisches Sparmenü BILD bei McDonalds“ kontraproduktiv für Lesekultur“

Die Truppen formieren sich. Eben gibt die Stiftung Lesen bekannt: BILD bei McDonalds sei ein publizistisches Sparmenü: Heinrich Kreibich, Geschäftsführer der Stiftung Lesen. „Wenn künftig bei McDonald´s zwar BILD zu kaufen ist, aber keine andere Zeitung präsent sein darf, dann ist das kontraproduktiv für die Lesekultur in Deutschland“.

Das am 17. Mai startende Kooperationsprojekt von Axel Springer und der Imbisskette widerspreche einer zentralen Bedingungen für eine lebendige Lesekultur in Deutschland: ein breites publizistisches Angebot, das unterschiedliche Interessensgruppen anspricht und so Meinungsvielfalt sicherstellt. Kreibich: „Nur wer die Meinungsvielfalt erhält, ermöglicht Lesern die eigene Entscheidung, stärkt die Demokratie und Toleranz. Die Qual der Wahl gehört unverzichtbar zur Lesekultur.“

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