In Breslau startete gestern das internationale Projekt Grenzen im Fluss – Oder Rhein 2004 – Literarische Bootsfahrten. Ein Literaturdampfer wird nach Angaben des Veranstalters, dem Kleist-Museum Frankfurt/Oder, in den nächsten Wochen die Oder und den Rhein befahren. Mitreisende sind Schriftsteller aus Polen, Deutschland, den Niederlanden und weiteren europäischen Ländern. Hinzu kommen Übersetzer, Journalisten, Schüler und Vertreter grenzübergreifend arbeitender Institutionen. An Land sind Lesungen geplant, wobei polnische, deutsche und niederländische Gegenwartsliteratur im Vordergrund steht. Ausstellungen und Konzerte ergänzen das Veranstaltungsprogramm. Ziel des Projekts ist es europäische Perspektiven, Gemeinsames und Unterschiedliches, Chancen und Differenzen sinnlich erfahrbar zu machen. Am 16. Mai wird das Schiff Frankfurt erreichen, wo im Kleist-Museum eine Kabinettausstellung des Heinrich-Heine-Instituts Düsseldorf eröffnet wird: „Heine vom Rhein“. Nach der Oder-Tour befährt der Literaturdampfer vom 5. bis zum 11. Juni den Rhein – von Rolandseck bis Nimwegen. Mit dabei u.a. Henryk Bereska, Tanja Dückers, Arnon Grünberg, Michael Lentz, Margriet de Moor und Emine Sevgi Özdamar.
Informationen unter www.oder-rhein2004.org.
Million-Dollar-Baby: Literaturagent Thomas Montasser über die Frage, wie Manuskripte bewertet werden
Zugegeben, das ist keine Agentenstory. Aber es passt so schön. Oder vielmehr: so unschön. Denn zu den ganz großen Geheimnissen der Agenten zählt ja bekanntlich das Thema Geld, also Honorare.