Auf der Hauptversammlung der buch.de internetstores AG am 9. Juni in Münster haben Vorstand und Aufsichtsrat ein positives Resümee gezogen. Nachdem die Gesellschaft 2003 erstmals einen Gewinn für das Gesamtjahr erzielte, wird auch weiterhin die Ertragsorientierung im Vordergrund stehen. Die Unternehmensleitung bekräftigte ihr Ziel, buch.de als Qualitätsmarktführer im Online-Buchhandel für den deutschsprachigen Raum zu positionieren.
Wie Vorstand Albert Hirsch vor rund 100 Teilnehmern berichtete, erhöhte sich der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2003, insbesondere durch die Ende 2002 erfolgte Übernahme der bol-Shops, um 105 Prozent auf 37,7 Millionen Euro (Vorjahr 18,4 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte von -1,4 Millionen Euro im Vorjahr auf 0,6 Millionen Euro verbessert werden und lag damit erstmals für ein Gesamtjahr im positiven Bereich.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Busch, Vorstand der Thalia Holding GmbH, bescheinigte der Gesellschaft, mit einer konsequenten Kostensenkung und der Integration der bol-Shops die „großen Herausforderungen“ des Jahres 2003 gut bewältigt zu haben. „Erfreulicherweise“, so Busch, „ist es buch.de gelungen, sich erstklassig zu behaupten“.
Vorgeblättert: Bücher und Autor:innen im Freitag und in der ZEIT
Welche Bücher werden in den aktuellen gedruckten Ausgaben der Wochenzeitungen Der Freitag und die ZEIT besprochen? Der Freitag Ausgabe 51: Die Kunst des lustvollen Scheiterns. Christoph Höhtker baut aus vielen