Am Institut für angewandte Kindermedienforschung der Hochschule der Medien ist eine Empfehlungsliste erarbeitet worden, die aus dem aktuellen Zeitschriftenangebot für Kinder und Jugendliche die Titel vorstellt, „die aus inhaltlichen, formalen und pädagogischen Gründen wirklich empfehlenswert sind“.
Ambitionierte Kinder- und Jugendzeitschriften seien gegenwärtig an den Kiosken gar nicht mehr zu finden, erklärt Professor Dr. Horst Heidtmann, geschäftsführender Leiter des Instituts. Die großen Verlage würden zwar immer mehr Titel für Kinder auf den Markt bringen, bei genauerer Betrachtung zeige sich aber, dass die Mehrheit der Kinderzeitschriften austauschbar sei: „Sie unterscheiden sich vielfach nur noch durch den aus dem Fernsehen bekannten Titelcharakter.“
Die Empfehlungsliste ist für Vermittler, Pädagogen und Eltern gedacht und steht im Kindermedienportal unter http://www.ifak-kindermedien kostenlos zur Verfügung.







