
Schwartzkopff goes public – hieß es am Samstagabend als Peter Schwartzkopff, alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der Schwartzkopff Buchwerke im Berliner Literaturhaus in der Fasanenstraße seinen Verlag vorstellte. Große Worte wollte der Seiteneinsteiger aus der Filmbranche nicht machen: „Ein Verleger sollte seine Autorinnen und Autoren sprechen lassen.“ Und die hatten denn auch Gelegenheit ihr Werk zu präsentieren.
Programmleiter Thomas Jung moderierte ein Lesungs-Potpourri so unterschiedlicher Autoren wie Ingrid und Gerhard Zwerenz, Matthias Penzel, Susanne Bartsch und Katrin de Vries. Günther Drommer, Berater und einer der Gründungsväter des Verlags, stellt seine dreibändige Bilderchronik „über den Alltag des deutschen Volkes durch mehr als ein Jahrhundert hindurch“ vor.
Mit elf Büchern gehen die vor einem Jahr gegründeten Schwartzkopff Buchwerke in diesem Herbst an den Start. Künftig sind zwölf Titel pro Saison geplant: Bücher zur Film- und Fotogeschichte und das Belletristik- und Sachbuch-Label stakkato. Diese Reihe soll vor allem jungen, nicht angepassten Autoren, ein Forum bieten. Seit Juni erscheint unter dem Dach der Schwartzkopff Buchwerke auch die Neue deutsche Literatur.
Informationen unter http://www.schwartzkopff-buchwerke.de/
Eine Antwort
Die Lektüre des Buches und die Kraft der Bilder in „Gleichgeschaltet 1933-1945“ haben mich beeindruckt.
Unverständlich ist, warum in der Aufzählung der Opfer auf Seite 252 Polen vollkommen vergessen wird