Der Download wird wichtiger für den Hörbuchmarkt, die Verlage sind bereit für das neue Medium. Der Arbeitskreis Hörbuchverlage beobachtet deshalb die Entwicklungen in diesem Bereich sehr genau. “Für uns ist der Download jedoch eine Ergänzung zu den traditionellen Verkaufswegen, kein Ersatz”, betont Yasmin Alinaghi, Sprecherin des Arbeitskreises Hörbuchverlage im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, “wir erhoffen uns durch dieses Medium neue Nutzergruppen für Hörbücher.” Mit nennenswerten Umsätzen durch das neue Medium rechnen die Hörbuchverlage erst in ein paar Jahren. Unabdingbar für die Nutzung des Downloads ist nach Ansicht der Mitglieder des Arbeitskreises ein sicherer Abrechnungsmodus und Piraterieschutz. “Wir wollen aus den Problemen der Tonträgerindustrie lernen”, so Alinaghi, “Hörbücher aus dem Internet können nicht umsonst abgegeben werden.”
Bücher und Autor:innen in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“
Um diese Buchgeschichten geht es im Feuilleton der kommenden „FAS“: Den einen bin ich zu westlich, den anderen zu arabisch Leïla Slimanis neues Buch spielt in Marokko und erzählt auch