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Vatikan kritisiert Jelinek

Der Vatikan hat das literarische Werk der diesjährigen Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek scharf kritisiert: Es propagiere eine einseitig negative Sicht menschlicher Sexualität. Ihr Stil sei zwar exzellent, entbehre aber nicht der „herben Geschacklosigkeit des Obszönen“.

Unterdessen ist die Nachfrage nach Jelineks Büchern international stark angestiegen. Zahlreiche ausländische Verlage haben bei Rowohlt Übersetzungsrechte erworben; Neuausgaben werden in den angelsächsischen Ländern, Frankreich und Italien vorbereitet. Für November kündigt Rowohlt eine neues Buch mit Jelineks Theaterstücken „Bambiland“ und „Babel“ an.

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