Home > Archiv > Vatikan kritisiert Jelinek

Vatikan kritisiert Jelinek

Der Vatikan hat das literarische Werk der diesjährigen Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek scharf kritisiert: Es propagiere eine einseitig negative Sicht menschlicher Sexualität. Ihr Stil sei zwar exzellent, entbehre aber nicht der „herben Geschacklosigkeit des Obszönen“.

Unterdessen ist die Nachfrage nach Jelineks Büchern international stark angestiegen. Zahlreiche ausländische Verlage haben bei Rowohlt Übersetzungsrechte erworben; Neuausgaben werden in den angelsächsischen Ländern, Frankreich und Italien vorbereitet. Für November kündigt Rowohlt eine neues Buch mit Jelineks Theaterstücken „Bambiland“ und „Babel“ an.

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

So war das 46. Erlanger Poet*innenfest

Am Abend des 30. August ging mit dem Autorinnenporträt Gabriele von Arnims im ausverkauften Erlanger Markgrafentheater ein überaus erfolgreiches 46. Erlanger Poet*innenfest zu Ende, vermelden die Veranstalter:innen. Nachdem am Freitagnachmittag

weiterlesen