Bei der würdigen Trauerfeier für Heinrich Hugendubel am Freitag in der übervollen Münchner St. Anna Kirche war sowohl vom Münchner Oberbürgermeister Christian Ude als auch von Karl Ernst Tielebier-Langenscheidt die Hoffnung beschworen worden, die Hugendubel Kette möglichst in Familienbesitz zu lassen…
In der aktuellen Ausgabe von FOCUS 17 (05) auf S. 71 stellt das Magazin allerdings schon unverhohlen aber völlig spekulativ die Frage: „Schluckt Thalia Hugendubel?“, was laut FOCUS einem Quantensprung gleich käme.
Vor einem halben Jahr hätte ein solch spekulativer Artikel eher gepasst: Damals war (wohl nicht zuletzt) auf Grund der fortgeschrittenen Krankheit von Heinrich Hugendubel kolportiert worden, Thalia sei mit Hugendubel im Gespräch. Passiert war aber nichts. Einer der anderen „Großen“ damals: „Mal ehrlich, wir haben doch alle schon mal mit Thalia geredet.“
Dass Thalia weiter wachsen will (und weit über das offiziell für dieses Jahr angekündigte Ziel hinaus) ist allerdings kein Geheimnis [mehr…]: Branchenkenner rechnen mit ca. 30 Neugründungen allein für dieses Jahr und – natürlich – mit weiteren Zukäufen. Derzeit macht Thalia rd. 448,6 Mio. € Umsatz in 131 Filialen und liegt damit innerhalb des Douglas Konzerns an zweiter Stelle hinter dem Parfümerie-Bereich mit 1,3 Mrd. €.