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Professor Fuad Ibrahim Mohammed

Die Frankfurter Buchmesse betrauert den Tod von Professor Fuad Ibrahim Mohammed, Leiter des Germanistischen Instituts der Universität Bagdad. Mohammed war am 20. April bei der Fahrt zu seinem Arbeitsplatz von Unbekannten erschossen worden. „Mit ihm hat die Frankfurter Buchmesse einen guten Freund verloren, mit dem die Zusammenarbeit stets von Kreativität und Hoffnung auf eine bessere Zukunft geprägt war“, sagte Buchmesse-Chef Juergen Boos.

Prof. Mohammed hatte in Leipzig studiert und promoviert. Nach der Zerstörung der Bibliothek des Germanistischen Instituts durch US-Truppen bei der Eroberung Bagdads hatte er, gemeinsam mit der Frankfurter Buchmesse, dem Börsenverein, dem Auswärtigen Amt und dem Goethe-Institut, den Wiederaufbau der Bibliothek betrieben und verantwortet. Von Seiten der deutschen Branchenvertreter war dieser Wiederaufbau mit dem Projekt „10.000 Bücher für Bagdad“ unterstützt worden.

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