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Friedmann startete Lesereise im Berliner Literaturhaus / „Kaddisch vor Morgengrauen“ startet mit 50.000 Auflage

Unter großem Beifall hat der Journalist und Fernsehmoderator Michel Friedman (Foto)

Michel Friedman

seit zwei Jahren auch Herausgeber eines Segmentes „Zeitgeschichtliche Sachbücher“ im Aufbau-Verlag), in der vorigen Woche seinen ersten Roman im vollbesetzten Literaturhaus Berlin (Fasanenstraße) vorgestellt: Aufbau hat „Kaddisch vor Morgengrauen“in einer Startaufage von 50.000 Exemplaren auf den Markt gebracht.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Alfred Eichhorn, der set vielen Jahren bei rbb-INFOradio Debatten- und Forums-Sendungen gestaltet. Zur Einführung erzählte Friedmans langjähriger Freund Bernd F. Lunkewitz, Verleger der Aufbau Verlagsgruppe, wie sehr ihn der Roman über das Schicksal einer Familie, die der Shoa entkam, bei der Lektüre bewegt hatte.

In „Kaddisch vor Morgengrauen“ versucht Friedman, den Holocaust in erzählerischer Form seinem schlafenden Kind des Nachts zu vermitteln. Wie schwer diese Bürde – und hier sind starke autobiographische Züge unübersehbar – wiegt, davon berichtete der Autor im anschließenden Gespräch mit dem Moderator.

In den folgenden Wochen wird M. Friedman neben etlichen Presseterminen auch weitere Lesungen durchführen.

Infos: www.aufbau-verlag.de im Leseplan.

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