Auf der heutigen ordentlichen Hauptversammlung der Eichborn AG berichtete der Vorstand Dr. Matthias Kierzek über den Abschluss des Jahres 2004.
Im Juni hatte das Unternehmen das mit 672 TEUR beste Ergebnis in der 25-jährigen Verlagsgeschichte veröffentlicht. Für den Zwischenabschluss über das 1. Halbjahr 2005, der Ende August dieses Jahres vorliegen wird, zeichne sich ein Wachstum von rund
3 % ab.
Bei der Abstimmung zu sämtlichen Tagesordnungspunkten – Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2005 – wurden die Vorschläge der Verwaltung mit nur wenigen Gegenstimmen angenommen, wie das Unternehmen gerade mitteilt.
Wie schon im letzten Jahr war auch dieses Mal die „Gruppe Fresenius“ in der Versammlung anwesend, jedoch erneut vom Stimmrecht ausgeschlossen. Hintergrund ist die aus Sicht des Verlages versäumte Abgabe eines Pflichtangebotes im Zusammenhang mit dem Erwerb von Anteilen an der Fuldaer Verlagsagentur im Herbst 2002, der wiederum mittelbar zu einem Erwerb von mehr als 30 % der Stimmrechte aus den Aktien an der Eichborn AG führte.[mehr…]
Das Anfang Februar abgegebene Pflichtangebot [mehr…] wurde allgemein als zu niedrig empfunden und dementsprechend abgelehnt. Die Anfechtungsklagen gegen die letztjährigen Beschlüsse der Hauptversammlung sind derzeit noch bei Gericht anhängig und harren einer Entscheidung.