Der Verlag Dr. Otto Schmidt feiert heute im Kölner Gürzenich mit ca. 350 Gästen sein 100-jähriges Jubiläum.[mehr…] Zur Festveranstaltung, dem Höhepunkt des Jubiläumsjahres, hat der juristische Fachverlag seine Autoren, Dienstleister und Geschäftspartner an den Rhein eingeladen.
„Wir blicken zuversichtlich aus dem Jubiläumsjahr nach vorne“, so der geschäftsführende Gesellschafter Dr. h.c. Karl-Peter Winters. „Die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte verdeutlicht die bereits erzielten Erfolge und bestätigt den weiteren Weg. Die Ideen und Ziele des Gründers wirken heute noch nach. Das Verlegen juristischer Informationen für die Rechts- und Steuerberatung, immer auch im Hinblick auf ihre Auswirkungen in der Beratungspraxis, bestimmt noch heute unser Programm. Medienformate, die der Gründer Dr. Otto Schmidt vor 80 Jahren erstmals publizierte wie zum Beispiel das Loseblattwerk, sind immer noch aktuell. Sie werden heute durch die neuen Medien sinnvoll unterstützt und ergänzt.“
Zu Beginn der Festveranstaltung begrüßt der Vorsitzende des Gesellschafterausschusses und ehemalige Verleger Dr. Hans-Martin Schmidt die anwesenden Gäste. Im Anschluss daran folgen die Festvorträge, die sich mit zukünftigen Entwicklungen oder Betrachtungen über das wirtschaftliche und geistige Umfeld der Verlagstätigkeit beschäftigen. Dr. Stefan von Holtzbrinck referiert zum Thema „Wissenschaftsverlage und Globalisierung“. Prof. Dr. Anton Meyer spricht über die „Vermarktung der Rechts- und Steuerberatung in der Dienstleistungsgesellschaft“. Abschließend referiert Prof. Dr. Benno Heussen über die „Streitkultur im Recht“.
Das Festessen wird durch Tischreden begleitet, deren Gegenstand jeweils der fachliche oder persönliche Bezug zum Verlag Dr. Otto Schmidt und den 100 Jahren seiner Geschichte sein wird. Dr. Dr. h.c. mult. Johannes Rau gehört dem weiteren Kreis der Gesellschafter-Familie an. Der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins Dr. Harald Heker würdigt das Unternehmen aus der Sicht der Verlagsbranche. Prof. Dr. Harm Westermann und Dr. h.c. Spindler erläutern die Beziehung zum Verlag aus Autorensicht. Mit einem nicht ganz ernst gemeinten juristischen Programm beendet der Kabarettist Werner Koczwara den offiziellen Teil der Festveranstaltung.