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Durs Grünbein erhält den diesjährigen Berliner Literaturpreis

Durs Grünbein erhält den mit 30.000 Euro dotierten Berliner Literaturpreis 2006 der Stiftung Preußische Seehandlung. Mit der Auszeichnung ist eine Berufung an die Freie Universität Berlin verbunden. Der in Dresden geborene und Berlin lebende Lyriker und Essayist wird dort als Inhaber der „Heiner-Müller-Professur“ im Sommersemester 2006 ein Autorenkolleg für studentische Autorinnen und Autoren abhalten.

In der Begründung der Jury, der Gert Mattenklott, Ulrich Janetzki, Sigrid Löffler, Norbert Miller und Annette Reber angehören, heißt es u.a.: „Durs Grünbeins Gedichte haben sich von der aufrüttelnden „Vers-Anarchie“ seiner Anfänge, die der zerfallenden Gegenwart Dresdens ihr Geheimnis abfragte, in genau kontrollierten Bewusstseinsschritten zu einem strengen, aber einzigartig frei schaltenden Formbewusstsein entwickelt.“

Der Preis wird im Frühjahr 2006 vom Ratsvorsitzenden der Stiftung Preußische Seehandlung, dem Regierenden Buergermeister von Berlin, verliehen.

Mit dem seit 2005 in neuer Form ausgelobten Berliner Literaturpreis würdigt die Stiftung Schriftsteller, deren Werk einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur geleistet hat. In Kooperation mit der FU wird den Preisträgern mit der „Heiner-Müller-Professur für deutschsprachige Poetik“ ein Forum eröffnet, „über den Kosmos ihrer poetologischen Geheimnisse öffentlich nachzudenken, und den literaturinteressierten Studierenden aller Berliner Universitäten die Möglichkeit geboten, an diesem Denkprozess teilzuhaben.“

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