Home > News > DIE WELT: Robert Menasse beschreibt, was ein gutes Kochbuch ausmacht

DIE WELT: Robert Menasse beschreibt, was ein gutes Kochbuch ausmacht

„Gemeinsam satt werden – Was ein gutes Kochbuch wirklich ausmacht“ heißt ein Beitrag von Robert Menasse heute in der WELT

Der Hintergrund: Nicht nur die Koch-, auch die Kochbuchkultur bedarf der Förderung. Deshalb wählt das Deutsche Institut für Koch- und Lebenskunst jeden Monat ein „Kochbuch des Monats“.

Zur Jury gehört neben Frank Brunner der österreichische Schriftsteller Robert Menasse. Für ihn kommt „Dieter Müller“ aus der Collection Rolf Heyne dem Ideal eines guten Kochbuchs sehr nahe.

Er schreibt: „Köche, vor allem die besten und berühmtesten, haben in der Regel einen schlechten Geschmack. Ihnen vergeht nicht der Appetit bei den affektierten Titeln, die sie ihren Kreationen geben, sie schmecken nicht, wie ausgelutscht die Phrasen sind, mit denen sie ihre Rezepte formulieren, sie übergeben sich nicht vor dem Kitsch, mit dem sie ihre „Gourmet-Tempel“ einrichten. Sie gemahnen auf ihre Weise an Philosophie-Professoren, die eine avancierte Ästhetik-Vorlesung halten und dabei eine Trevira-Hose mit einem Kunstledergürtel …“

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige

Wie war Ihr Monat, Regina Denk?

„Wie war Ihr Monat?“ fragen wir monatlich Branchenmenschen. Dieses MalRegina Denk, die seit dem 15. Oktober 2025 als Verlagsleiterin bei der Edition Michael Fischer ein belletristisches Programm aufbaut. BuchMarkt: Welcher

weiterlesen

Führungswechsel im Hinstorff Verlag

Nach über 23 Jahren übergibt Eva Maria Buchholz zum 1. Januar 2026 die Leitung des traditionsreichen Rostocker Hinstorff Verlages an ihren bisherigen Stellvertreter Andreas Meyer. Unter ihrer Leitung hat sich

weiterlesen