Im Hauptquartier der Deutschen Bank dürfte das Zittern wieder etwas zunehmen: Deutschlands ehemaliger Medien-Großmogul Leo Kirch darf vielleicht doch gegen sein ehemaliges Geldhaus in den USA klagen, meldet die WELT. Ein USA-Berufungsgericht hob am Dienstag in Teilen die vor zwei Jahren ergangene Abweisung der Kirch-Klage auf. Der schriftlichen Begründung zufolge stehen damit die Vorwürfe des Medienunternehmers bezüglich Verleumdung, strafbarer Störung von Geschäften zu eigenen Gunsten sowie Verschwörung weiter im Raum. Kirch wirft dem Institut und dessen Ex-Chef Rolf Breuer vor, seinen Konzern absichtlich in den Ruin getrieben zu haben, um anschließend von der Zerlegung zu profitieren.
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