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Preisbindung: SBVV will jetzt alles unternehmen, um den Status quo zu sichern

„Der Schweizer Buchhändler und Verlegerverband (SBVV) wird alles unternehmen um den Status quo und damit die Buchpreisbindung zu sichern und die dafür notwendigen Schritte beim Schweizerischen Bundesgericht einleiten.“ Das sagte Martin Jann, Geschäftsführer des SBVV gegenüber buchmarkt.de.

Gestern hatte die Rekurskommission für Wettbewerbsfragen (Reko/Wef) das Urteil der Wettbewerbskommission bestätigt, wonach die Preisbindung in der Schweiz wettbewerbswidrig sei [mehr…].

Zum weiteren Vorgehen sagte Jann: „Klar machen wir eine Beschwerde, was bleibt uns anderes übrig, sonst wird das Urteil rechtskräftig.“ Und weiter: „Wir haben ab jetzt knapp 2 Monate Zeit für Beschwerde ans Bundesgericht, inklusive Gerichtsferien.“

Wie die Online-Plattform nachrichten.ch heute schreibt, befürchten die Buchhändler jetzt ein Ladensterben. Men Haupt, ehemaliger Präsident des SBVV sagte, er sei maßlos enttäuscht. „Bisher habe der Kampf um die Buchpreisbindung die Branche rund eine Million Franken gekostet“, schreibt das Magazin.

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