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Ver.di und Evangelische Kirche erwägen Verfassungsklage

Wie die Kölner Rundschau berichtet erwägen die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di nach der Ladenschluss-Freigabe in mehreren Bundesländern zum Start des Weihnachtsgeschäfts Verfassungsklagen.

Demnach gehe es der EKD um die Frage, wie geschützt der Sonntag künftig sei, wird ein Sprecher zitiert. Und laut dem EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber müsse geklärt werden, ob der Gesetzgeber den Verfassungsauftrag zum Sonntagsschutz erfülle.

Der Chef der Ver.di-Bundesfachgruppe Einzelhandel, Ulrich Dalibor, sagte dazu: „Es kann gut sein, dass es zu einer Verfassungsklage kommt.“ Der Schutz der Familie, von Sonn- und Feiertagen sowie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit seien bei der Lockerung des Ladenschlusses ungenügend beachtet worden.

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