Die Herausgeber von wissenschaftlichen Publikationen fürchten, dass die Pläne der Europäischen Kommission, wissenschaftliche Veröffentlichungen im Internet kostenlos zugänglich zu machen, geschäftsschädigend sein könnten. Das berichten die Online-Seiten des Deutschen Ärzteblattes. Die Brüsseler Behörde wolle durch die schnelle und gebührenfreie Verbreitung von wissenschaftlichen Ergebnissen mithilfe digitaler Informationstechnologien die Zahl der Veröffentlichungen steigern und den europäischen Forschungsraum stärken, heißt es.
Dagegen wehrt sich der internationale Verband der wissenschaftlichen, technischen und medizinischen Verleger (STM). Der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Mabe warf laut aertzteblatt.de der Kommission vor, einen Wirtschaftszweig untergraben zu wollen.