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NPD-Verlag ließ strittige Texte von Juristen prüfen

Der NPD-Verlag Deutsche Stimme in Riesa geht bei der Produktion von CDs mit rechtsextremen Inhalt offenbar systematisch vor, meldet der MDR. Im Prozess gegen den NPD-Funktionär Jens Pühse am Dresdner Landgericht bestätigte heute ein Beamter des Staatsschutzes, dass Pühse ihn um Begutachtung von geplanten CDs des Verlages gebeten hat. Der Beschuldigte hatte bereits ausgesagt, dass er Anwälte mit der rechtlichen Prüfung strittiger Texte beauftragt hat. Pühse muss sich wegen Volksverhetzung und anderer Straftaten verantworten. Der 35-jährige ist Chef des NPD-Verlages und sitzt im NPD-Bundesvorstand.

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