Professor Dr. Bernhard Jussen erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Der mit 2,5 Millionen höchstdotierte deutsche Forschungsförderpreis wird am 13. März in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin verliehen. Dr. phil. Bernhard Jussen ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Bielefeld und Leiter der Schule für Historische Forschung.
In ihrer Begründung schreibt die DFG „Bernhard Jussens Arbeit dokumentiert das wachsende Interesse der Historiker an einer sich rapide entwickelnden Kulturwissenschaft. In interdisziplinär und international angelegten Projekten beleuchtete er die Zusammenhänge von Macht und Ordnung, Sinnstiftung und ‚Zeitgeist’ vor allem auch als semantisches Problem.“ Bernhard Jussen ist Herausgeber der im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht erscheinenden Reihe „Historische Semantik“ und Autor von „Der Name der Witwe. Erkundungen zur Semantik der mittelalterlichen Bußkultur“ und weiteren Titeln.
Prof. Dr. Oliver Primavesi erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis zur gleichen Zeit. Der Professor für Griechische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München „ist ein ungewöhnlich breit arbeitender Gräzist, der sein Fach erfolgreich mit der antiken Philosophie ins Gespräch bringt“. Seine Studie „Kosmos und Dämon bei Empedokles“ ist in der Reihe Hypomnemata ebenfalls im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht erschienen.







