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Berlin: KW Institute for Contemporary Art zeigt „Fassbinder: Berlin Alexanderplatz – Eine Ausstellung“

Rainer Werner Fassbinders für das Fernsehen produziertes Filmprojekt Berlin Alexanderplatz basiert auf dem gleichnamigen Roman von Alfred Döblin aus dem Jahr 1929.

Die insgesamt 13 Folgen mit einem Epilog haben eine Gesamtlänge von 15 Stunden und 39 Minuten. Im Rahmen der 57. Internationalen Filmfestspiele in Berlin im Februar wurden alle Folgen von Berlin Alexanderplatz: Remastered mit großem Erfolg in einer aufwendig restaurierten, neuen 35-mm-Kopie gezeigt.

Am 17. März eröffnen die Kunst Werke (KW) die Ausstellung Fassbinder: Berlin Alexanderplatz – Eine Ausstellung. In dieser Schau wird die ungewöhnliche und faszinierende Arbeit so präsentiert, dass die Besucher verschiedene Möglichkeiten der Betrachtung wählen können. In 14 separaten Räumen werden jeweils eine Folge von Berlin Alexanderplatz und der Epilog fortlaufend als Projektion gezeigt.

Darüber hinaus werden alle Folgen chronologisch und in ihrer Gesamtlänge zu sehen sein. Die Ausstellungsbesucher können so aktiv entscheiden, wie sie sich Berlin Alexanderplatz erschließen möchten. Sie können sich die extrem lange Dauer des Films individuell einteilen, sich Folgen erneut anschauen oder die Ausstellung mehrfach besuchen (Das Ticket zu der Ausstellung berechtigt zu wiederholten Besuchen der KW).

Zusätzlich präsentiert die Ausstellung Standbilder und Stills aus den insgesamt 224 Filmszenen. Erstmals werden auch Fotos von Auszügen und insbesondere von Zeichnungen aus Fassbinders Storyboard gezeigt. Ein sehr persönliches Zeugnis sind die Tonbänder, auf die Fassbinder das gesamte Drehbuch gesprochen hat und die erstmals im Rahmen der Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Zur Ausstellung erscheint bei Schirmer/Mosel ein Katalog, hg. von Klaus Biesenbach mit Essays von Susan Sontag und Rainer Werner Fassbinder und einem ausführlichen Abbildungsteil. Darüber hinaus enthält die Publikation das komplette Drehbuch sowie Biografie, Bibliografie und Filmografie.

Informationen unter www.kw-berlin.de

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