Alexander Klein, abberufener eBuch-Vorstand [mehr…], sieht sich durch Rundmails von eBuch-Generalbevollmächtigen Lorenz Borsche sowie einer Veröffentlichung im Börsenblatt Nr. 17 vom 26. April diskreditiert. Das ist der Grund, weshalb er jetzt mit einer eigenen Presseerklärung an die Öffentlichkeit tritt.
Hier der Wortlaut:
Herr Borsche hat in einer Rundmail vom 19.04.07 an die Genossen eine Vielzahl von Behauptungen aufgestellt.
Dabei ging es insbesondere um einen Verstoß meiner Firma gegen die ANABEL-Vereinbarung und eine von mir dabei angeblich durchgeführte Manipulation meiner Abverkaufsdaten. Ich muss diesen Anschuldigungen vehement widersprechen – weder habe ich gegen den ANABEL-Vertrag verstoßen noch habe ich meine Abverkaufsdaten
manipuliert.
Für besonders verwerflich halte ich allerdings die Tatsache, dass Herr Borsche, als ein Funktionsträger der eBuch, dabei wichtige Geschäftsgeheimnisse meiner Firma allen eBuch-Genossen offenbart hat.
Er hat darüber hinaus meine ANABEL-Umsatzdaten veröffentlicht, obwohl die eBuch allen ihren Genossen, also auch mir, den vertraulichen Umgang mit ihren Abverkaufs- und Firmendaten garantiert hat.
Des weiteren hat Herr Borsche falsche Umsatzangaben meiner Firma mit meinem 2. Barsortiment an die Genossen verbreitet, um seine Vorwürfe damit zu untermauern. Wie er jedoch den betreffenden Umsatz mit jenem Barsortiment ermittelt haben will, entzieht sich meiner Kenntnis. Angeblich will er zur Ermittlung seiner Zahlen sogar den Chef dieses Hauses persönlich besucht haben.
Ich muss hier eine systematische ruf- und existenzschädigende Absicht gegenüber meiner Person durch Herrn Borsche unterstellen, die ich so nicht hinnehmen kann.
Ich behalte mir daher weitere Schritte vor, denn noch ist nicht abzusehen wieviel Schaden mir und meinem Unternehmen dadurch entstanden ist. Des weiteren frage ich mich aufgrund der Methoden dieses Mannes im Hinblick auf die Zukunft der eBuch: „Ist Herr Borsche für die Genossenschaft überhaupt noch tragbar?“