Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2006 ein Gesamtertrag von 27,4 Millionen Euro erzielt. Damit ist es dem Online-Verlag gelungen, die bereits hohen Vorjahreswerte noch zu übertreffen, teilt der Rechtsdatenbankbetreiber juris mit. Damit habe die juris, seit mehr als zwei Jahrzehnten Anbieter für elektronische Rechtsinformationen, konnte auch 2006 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr steigern.
Dr. h. c. Gerhard Käfer, Sprecher der Geschäftsführung, zum Ergebnis: „2006 war für juris ein sehr arbeitsintensives, von technischen Umstellungen geprägtes Jahr. Nachdem wir 2005 mit der neuen Rechercheoberfläche juris.de an den Markt gegangen sind, mussten nun alle Datenbestände – immerhin über 14 Millionen Dokumente – schrittweise überführt werden. Anschließend wurden über 100.000 Kunden Schritt für Schritt auf das neue System umgestellt.
Bei dieser Gelegenheit haben wir intern ein neues betriebwirtschaftliches Software-System eingeführt, auch dies war für alle Beteiligten eine Herausforderung. Aber – wir haben es geschafft, und nicht nur das: Wir haben daneben unser Angebot in Zusammenarbeit mit juristischen Premiumverlagen weiter kontinuierlich und erfolgreich ausbauen können. Das ist – für ein mittelständisches Unternehmen wie unseres – eine Leistung, die sich sehen lassen kann. 2007 können wir uns nun voll auf das konzentrieren, was uns Spaß macht: Das Portfolio mit angestammten und neuen Kooperationspartnern weiter auszubauen und für unsere Kunden attraktive Fachinformationen bereitzustellen.“
Inzwischen bietet juris neben dem Verlagsangebot auf juris.de vier weitere Fachportale an, unter anderem speziell für die Öffentliche Verwaltung und für Steuerberater. Die positive wirtschaftliche Entwicklung schlug sich auch bei den Einstellungen nieder. 2006 wurden elf neue Mitarbeiter eingestellt, so dass die Mitarbeiterzahl auf 165 gestiegen ist.
Hintergrundinformationen zur wirtschaftlichen Entwicklung im Jahre 2006 finden Sie unter www.juris.de/presse-hintergrund.de.