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Amartya Sen erhält den Meister-Eckhart-Preis

Der indische Wirtschaftswissenschaftler und Globalisierungsexperte Amartya Sen erhält in diesem Jahr den Meister-Eckhart-Preis. Die Wissenschaftsauszeichnung für Philosophie ist mit 50.000 Euro dotiert.

Sen, der auch Nobelpreisträger ist, hat sich vor allem mit den ökonomischen und kulturellen Folgen der Globalisierung befasst. Im C.H. Beck Verlag ist sein Titel „Die Identitätsfalle – Warum es keinen Krieg der Kulturen gibt“ erschienen. In ihrer Begründung rühmte die Jury Amartya Sens Beitrag im internationalen Diskurs, dessen einseitige Fokussierung auf kulturelle Fragen er mit seinen Arbeiten um wichtige ökonomische, soziale und politische Aspekte bereichert habe.

Der Meister-Eckhart-Preis wird von der Düsseldorfer Identity Foundation, einer gemeinnützigen Stiftung, die von Paul J. Kohtes gegründet wurde, ausgelobt. Erstmals wird er gemeinsam mit der Universität Köln verliehen.

Mitglieder der Jury für den Meister-Eckhart-Preis 2007 sind:
·Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Speer, Direktor des Thomas-Instituts und des dort beheimateten Meister-Eckhart-Archivs und Co-Direktor des Philosophischen Seminars der Universität zu Köln
·Prof. Dr. Miriam Meckel, Direktorin des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen
·Prof. Dr. Eugen Buß, Leiter des Lehrstuhls Soziologie der Universität Hohenheim und Vorsitzender des Beirats der Identity Foundation
·Prof. Dr. Rainer Zimmermann, Professor für Medienmanagement an der Fachhochschule Düsseldorf und Beirat der Identity Foundation

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