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Ehrenveranstaltung für Giwi Margwelaschwili zum 80. im Literaturforum Brecht

Vollbesetztes Literaturform Brecht –
für Giwi Margwelaschwili (m.)

Am Freitag feierte der deutsche georgischstämmige Autor Giwi Margwelaschwili im vollbesetzten Literaturforum Brecht in Berlin seinen 80. Geburtstag vom Dezember 2007 nach. Rund 70 Gäste, unter ihnen Gerhard Wolf, Gert Neumann, Wolfram Wickert, Jörg Magenau und Detlef Kuhlbrodt, lauschten der Lesung des erstaunlich rüstigen Jubilars.

Margwelaschwili las unveröffentlichte kürzere Erzählungen und Texte aus seinen Büchern „Der ungeworfene Handschuh“ und „Leben im Ontotext“ und scherzte: „Das ist der Vorteil, wenn man ein wenig gelesener Autor ist – man kann immer wieder die alten Sachen lesen und sie sind für das Publikum immer wieder neu.“

Anschließend moderierte der Margwelaschwili-Kenner Ekkehard Maaß ein Gespräch des

Lesung für die Fernsehkamera

Autors mit Katja Lange-Müller. Doch von Gespräch kann nicht wirklich die Rede sein, denn Lange-Müller setzte zu einem ausführlichen Lob von Margwelaschwilis neustem Roman „Officer Pembry“ (Verbrecher Verlag – siehe BuchMarkt 12/2007) an. Man müsse den äußerst spannenden Roman zweimal lesen, meinte Lange-Müller, um ihn in seiner ganzen Komplexität wirklich verstehen zu können. Und dabei sei diese „Krimi-Mimikry“ auch noch äußerst spannend! Umgehen revanchierte sich Margwelaschwili mit einem großen Kompliment an Lange-Müller für deren Roman „Böse Schafe“.

Die Lesung wurde von einem Team des Fernsehsenders Lettra gefilmt, der Saarländische Rundfunk interviewte den Jubilar und einige seiner Wegbegleiter, und Werner Labisch vom Verbrecher Verlag servierte nach der Lesung Wein, und das Publikum stieß mit dem Jubilar an. Margwelaschwili selbst verkündete zu später Stunde, er sei diesmal zuversichtlich, dass er nicht noch einmal in der Versenkung verschwinde. Im Gegenteil: Er bleibe präsent!

Weitere Informationen: http://giwi-margwelaschwili.de/

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