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Alfred-Kerr-Preis 2008 für Burkhard Müller

Der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2008 geht an den Journalisten und Publizisten Burkhard Müller. Mit dem Preis zeichnet das Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel seit 1977 literaturkritisches Wirken aus. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert. Frühere Preisträger sind unter anderem Hubert Winkels, Meike Feßmann, Hubert Spiegel, Elmar Krekeler, Felicitas von Lovenberg, Maike Albath, Ulrich Weinzierl, Lothar Müller und Andreas Nentwich.

Burkhard Müller schreibt regelmäßig Literaturkritiken für die Süddeutsche Zeitung. Er arbeitet als Latein-Dozent im Zentrum für Fremdsprachen an der TU Chemnitz-Zwickau.

„In seinen kritischen Aufsätzen beeindruckt er durch seinen Eigensinn. Er initiiert Themen, statt sich nach den herrschenden Diskursen zu richten. In einer luziden Sprache bietet er seine Urteile an, zwingt sie aber niemandem auf“, so die Begründung der Jury. Der Preis wird während der Leipziger Buchmesse am 13. März 2008 vergeben. Die Laudatio hält der Schriftsteller Georg Klein.

Der Jury gehören an: Maria Gazzetti (Leiterin Literaturhaus Frankfurt), Peter Härtling (Autor), Klaus Reichert (Präsident der Akademie für Sprache und Dichtung), Klaus Schöffling (Verleger) und Torsten Casimir (Chefredakteur Börsenblatt).

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