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Mannheim: Thalia stiftet 10 Cent pro verkauftem Buch für Stadtbibliothek / Kritik von Kollegenfirmen

Das Presseamt der Stadt Mannheim hat diese Mitteilung versandt, die vom örtlichen Buchhandel allerdings kritisch gesehen wird:

“Spenden-Aktion “10 Cent pro Buch” für die Stadtbibliothek. Geld kommt
Kinder- und Jugendbereich zugute.

Am 7. März geht’s los: Sechs Wochen lang spendet die Buchhandlung Thalia (früher: Buch Kober) von jedem Buch, das in den Mannheimer Standorten P 7 und C 1 verkauft wird, zehn Cent der Stadtbibliothek. Das Geld fließt dann in Projekte im Kinder- und Jugendbereich. Bücherfreunde können sich so mit jedem Kauf selbst eine Freude machen und gleichzeitig die Bibliothek unterstützen. Lutz Jahre, kommissarischer Leiter des Fachbereichs Bildung: “Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Leute bei dieser Spenden- Aktion von Thalia mitmachen und so dazu beitragen würden, dass wir unser Angebot für unsere jungen Leser aktualisieren und erweitern können.”

Die Aktion “10 Cent pro Buch”, mit der Thalia sich für die regionale Kultur- und Leseförderung einsetzt, läuft zeitgleich auch in Ludwigshafen zugunsten der dortigen Stadtbibliothek. Die Spende für die Stadtbibliothek Mannheim wird von der Thalia-Geschäftsleitung am 23. April, dem Tag des Buches, an Bildungs-Bürgermeisterin Gabriele Warminski-Leitheußer übergeben.”

Madeleine Unger (Buchhandlung Madeleine Unger) in Ludwigshafen aber sieht diese Aktion mit gemischten Gefühlen: „Wenn der lokale Buchhandel etwas für die Bibliotheken vor Ort tut, finde ich das begrüßenswert und auch in Ordnung. Dass aber die Stadt dazu aufruft, bei einer bestimmten Buchhandlung zu kaufen, halte ich für bedenklich.“

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