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Chinesischer Buchhändler Shi Weihan erneut verhaftet

Der Pekinger Buchhändler Shi Weihan wurde von von der chinesischen Polizei zum zweite Mal verhaftet, meldet der Brunnen Verlag. Bereits seit dem 19. März 2008 soll Weihan in Haft sitzen und seit dem habe seine Frau keinen Kontakt mehr zu ihrem Gatten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im November 2007 war der 37-Jährige erstmals hinter Gitter gesetzt worden [mehr…]. Als nach 37 Tagen die Behörden keine Anklagepunkte vorlegen konnten, ließ ein Richter den christlichen Buchhändler wieder frei. Die neuerliche Verhaftung geschah unter dem Vorwurf, illegal eine Ausgabe der Bibel in seiner Buchhandlung nahe dem Olympiagelände herausgegeben zu haben.

Der Fall Shi Weihan war durch die internationale Presse gegangen, weil sich in seiner Person durch die Berufstätigkeit als Medienhändler, seiner religiöse Einstellung sowie durch seiner räumliche Nähe zu den Olympiastätten die Praktizierung der grundlegenden Menschenrechte bzw. ihrer Verletzung in China deutlich ablesen ließen. Seine Freilassung im Januar wurde als Signal an die Vereinten Nationen sowie das Internationale Olympische Komitee, dass China bereit ist, sich an die UN-Charta für Menschenrechte zu halten.

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