Am Wochenende tagt der AkS in Dresden – und schreibt das K im Namenskürzel künftig

„Aufhören zu Jammern“
klein: Aus dem „Arbeitskreis Kleinerer Sortimente“ (AKS) wurde der „Arbeitskreis unabhängiger Sortimente (AkS)“. Setzt sich der Verbund, in dem über 500 Buchhandlungen unter dem Dach des Börsenvereins organisiert sind, mit seinem neuen Namen auch neue Ziele? Wir haben Annemarie Schneider, neben Anne von Bestenbostel eine der beiden AkS-Vorsitzenden, dazu befragt. (Hier nur kurz, das vollständige Gespräch lesen Sie im kommenden BuchMarkt – Heft 5/08)*.
Der Buchstabensalat in unserer Branche wird manche amüsieren – wir haben jetzt eine AGM, eine AUB, den AKS…
Annemarie Schneider: AkleinkS heißt das jetzt! Wir wollten uns vom klein-klein-Denken verabschieden und stolz darauf sein, dass wir noch in unabhängigen Buchhandlungen arbeiten können“.
Welches sind Ihre wichtigsten Probleme?
In Schlagworten: Konzentration im Handel und bei den Verlagen, Überproduktion mit einhergehender Entwertung des Buches, Nichtrespektierung der Preisbindung.
Und wo sehen Sie da die Aufgaben für den AkS?
Helfen beim Überleben in stürmischen und unsere Existenz bedrohenden Zeiten. Professionalisierung, Profilierung, Rentabilität sichernde Bezugsbedingungen erreichen – und sich dabei den Spass am Beruf erhalten. Für uns als AkS heißt das, weiterhin entsprechende Themen auf den Tagungen zur Fortbildung der Mitglieder aufzugreifen, im Dialog zu bleiben mit Verlagen und den anderen Branchenteilnehmern, die Plattform für die persönliche Begegnung und den Austausch zu bieten und eine offene und konstruktive Atmosphäre zu schaffen, die der Jammerei Einhalt gebietet.
*(das Maiheft mit dem vollständigen Interview schicken wir Ihnen gern kostenlos als Probeheft, wenn Sie an vertrieb@buchmarkt.de eine Mail schreiben.