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Bücher heute in den Feuilletons – und dazu Gerhard Steidl, „der Mann, der schneller reist als sein Jetlag“

Frankfurter Rundschau

Die Zeitung tröstet die Henning Mankell-Fans in der Rezension von „Der Chinese“: „Er meint es zu gut.“ .

Dazu geht es im Feuilleton um Obamas Lächeln, um Energie, um Ernst Kreneks Oper „Karl. V.“ in Bregenz.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die FAZ bespricht heute im Feuilleton nur Hörbücher: Bill Buford „Hitze“ hätte einen „nuancierteren Vorleser als Wiglaf Droste (Der Hörverlag) verdient, Und die Produktion von Ian McEwan „Der Zementgarten“ (auch Der Hörverlag) nerve auf Dauer durch unnötige Animation.

Dazu gibt es unter der Headline „Epiker mit Biss“ einen Überblick über Produktionen von Lion Feuchtwanger: (Jud Süß“ und „Der Erfolg“ , alle Der Audio Verlag).

Die BEILAGE „Bilder und Zeiten“ druckt Texte vorab aus „Der Flüsterer: Leben in Stalins Russland“ von Orlando Figes, das am 9. August bei Berlin erscheint.
Eckart Kleßman erinnert an Nikolaus Lenau „Gedichte“ (Insel, 1998) und Thomass Poiss macht sich dafür stark, dass Raoul Schrott „Homers Heimat“ (Hanser) wieder in den Kreis der seriösen Forscher zurück darf.

Martin Halter behauptet: „Seit Arno Schmidt hat kein westdeutscher Autor mehr Ostdeutschland so kenntnisreich, wortgewaltig und nachsichtig beschrieben wie Arno Orzessek „Drei Schritte von der Heimlichkeit“, Steidl), „er betreibt DDR-Romantik unter Schweinepriestern“.

Und einen kleinen Hinweis gibt es auf das Buch „Die eitle Schöne“ von Renate Schostak, die fast 20 Jahre Kulturkorrespondentin der FAZ in München war und „Geist und Kultur“ der Stadt beschreibt (Verlag St. Michaelsbund) war.

Die Welt

Im Feuilleton wird Martin Walser und der Mammon kommentiert; die junge Deutsch- Türkiin fragt, ob das Deutsche ein Erfindung sei. Und es wird berichtet, dass Google jetzt Wikipedia Konkurrenz mache.

Und in der Beilage LITERARISCHEN WELT ist Buch der Woche Vladimir Nabokovs „großer“ Roman „Fahles Feuer“

Wieland Freund schreibt über Rudy Wiebe „Von dieser Erde“ (Tweeback). Und Hannes Stein besucht die Krimi-wiederentdeckung Richard Stark „Fragen Sie den Papagei“ (Zsolnay)

Süddeutsche Zeitung

Burkhard Müller schreibt über Krushwant Singhs „zornigen Roman über das Indien des Jahres 1947“ „Der Zug nach Pakistan“, (Insel): „Leben und Tod in vollen Zügen“.
Franziska Augstein kommentiert kenntnisreich „das unbürokratische Imperium“ – „wie Peter Wende erzählt, wie es dem Britischen Empire gelang, mit nur 1200 Beamten die Kolonien zu verwalten“ (C.H.Beck).

Kurze Kritiken gibt es zu Tanja Kuchenbecker „ Gluckenmafia gegen Karrierehühner“ (Campus) – „heilsame Ernüchterung“ liefere das Buch und Barry Lopez „Als ich aus der Welt verschwand“ (S.Fischer).

Und bei der Arbeit wird Gerhard Steidl , „der Mann, der schneller reist als sein Jetlag“, von Robert Frank porträtiert.

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