Das Ausscheiden von Thomas Brausch bei Interbook in Trier [mehr…]hat für eine Überraschung gesorgt. Jetzt äußert sich Brausch zu den Vorgängen aus seiner Sicht gegenüber buchmarkt.de.

buchmarkt.de: Sie haben das Zusammengehen mit der Mayerschen als beste Option unter den Filialisten verteidigt, jetzt die Kündigung, hat Sie das überrascht?
Brausch: Ja, ich war überrascht. Ich hatte zwar nur einen Zeitvertrag und dieser läuft am 31. 12. 2008 aus, aber ich hatte auf eine Verlängerung gehofft.
Wann haben Sie denn davon erfahren? Sie wollten eigentlich in den Urlaub gehen.
Einen Tag vor meinem Urlaub. Die Urlaubsstimmung ist dahin.
Bei der Übernahme von Interbooks war vom Erhalt der Arbeitsplätze die Rede.
Nach der Übernahme wurde über die Presse mitgeteilt, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben und ich als Geschäftsführer übernommen werde. Ich möchte diese jetzige Politik nicht weiter kommentieren.
Fühlen Sie sich hintergangen?
Ich kann von meiner Seite sagen, dass wir uns einvernehmlich getrennt haben.
Welche Begründung gab es denn?
Gesagt wurde, dass wir nicht zusammenpassen.
Wie sehen Sie das?
Das hat mich getroffen. Ich war davon ausgegangen, dass ich eine gute und erfolgreiche Arbeit abgeliefert habe.
Wie geht es denn jetzt weiter?
In dem Brief, der die Kündigung bestätigte, heißt es, dass die Gesellschafter beschlossen hätten, meinen Vertrag nicht zu verlängern. Aber ich kann jederzeit vorher aussteigen und woanders anfangen. Ich habe bereits erste Anfragen. Ich will und werde in der Branche weiterhin tätig sein.
Beziehen sich die ersten Anfragen auf die Neueröffnungen in Trier?
Nein.
Die Fragen stellte Matthias Koeffler