Der Neue Europa Verlag, Leipzig, hat bis gestern im Internet in der Herbstvorschau 2008 das Erscheinen der von Hanne Kulessa herausgegebenen Anthologie „Herznaht. Ärzte, die Dichter waren“ angekündigt. Dazu hat, wie die Autorin, deren erster Roman „Der Große Schwarze Akt“ eben bei Weidle erschienen ist, kein Recht, betont Kulessa in einer Presseerklärung, die wir hier im Wortlaut wiedergeben:
Der Europa Verlag, Hamburg, veröffentlichte 2001 und 2005 (illustrierte Ausgabe) die Anthologie: „Herznaht. Ärzte, die Dichter waren“. Der Europa Verlag meldete 2006 Konkurs an. Nach dem Konkurs gründete der Geschäftsführer des Europa Verlags, Arne Teutsch, den „Neuen Europa Verlag“, Leipzig. Die Restauflage von „Herznaht“ wurde vom Insolvenzverwalter an Jokers verkauft.
Im Frühjahr 2008 bat mich Arne Teutsch telefonisch um die Zustimmung zu einer Neuausgabe von „Herznaht“. Ich gab meine mündliche Zustimmung, habe sie aber, nachdem Anfang August, trotz mehrmaliger Aufforderungen, weder der Vertrag noch das vereinbarte Honorar eingegangen waren, zurückgezogen. Ich bat darum, die Ankündigungen von „Herznaht“ aus dem Internet zu entfernen. Herr Teutsch hat bis heute, auch auf den Brief meines Anwalts, nicht geantwortet.
Das Buch „Herznaht. Ärzte, die Dichter waren“ ist weiterhin als Herbsttitel im Programm des Neuen Europa Verlags und im Internet angekündigt. Deshalb dieser Hinweis: das Buch wird nicht im Neuen Europa Verlag erscheinen. Weitere juristische Schritte sind vorbehalten.
Hanne Kulessa







